Blickpunkt Leutzsch - Impressionen

BLICKPUNKT LEUTZSCH - DIE STADTTEILZEITUNG FÜR LEUTZSCH

Herzlich Willkommen auf unserer Homepage.

Schön, dass Sie bei uns reinschauen. Zusätzlich zu unserer Zeitung, die alle zwei Monate erscheint, wollen wir Sie gern auch online mit vielen Informationen rund um unseren Stadtteil versorgen. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie Aktuelles aus unserem Stadtteil, Wissenswertes über Leutzscher Geschichte, Persönlichkeiten und Veranstaltungen sowie Informationen über den Stadtteilladen und vieles mehr.

Der Blickpunkt...

...erzählt kleine Geschichten aus Leutzsch und darüber hinaus. Sie finden ihn im Stadtteilladen und manch anderen Orten (im Leutzscher Rathaus, in Cafés und Geschäften) zum Mitnehmen sowie hier auf dieser Homepage zum Download (rechts im Menu).

Der Blickpunkt Leutzsch ist als Stadtteilzeitung offen für alle Geschehnisse und Initiativen rund um den Stadtteil und seine Bewohner. Wir laden jeden dazu ein, Anregungen zu geben oder auch gern selbst Artikel zu schreiben. Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören! Senden Sie uns Ihre Wünsche, Fragen und Ideen einfach per E-Mail an:
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Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung und Mitwirkung!
 18. Leutzscher Stadtteilfest am 12. 09. 2015 im Stadtteilpark "Wasserschloss"
Am Samstag, den 12. September 2015, von 14:00 bis 18:00 Uhr, wird im Stadtteilpark "Wasserschloss" das 18. Leutzscher Stadtteilfest gefeiert. Das Fest hat einen familiären Charakter und dient auch dazu, einmal im Jahr die große Leutzscher Familie zu versammeln und neue Mitglieder herzlich willkommen zu heißen.

Die Traditionsveranstaltung des BürgerVerein Leutzsch e. V. verbindet auch im Leipziger Jubiläumsjahr wieder Mitmachstände, Infostände sowie Kunst und Kultur mit Leutzscher Stadtteilleben.

Auch der Stadtteil selbst kann einen runden Geburtstag feiern. Zurückgehend auf die erste urkundliche Erwähnung als Dorf "Luszh" im Jahr 1285, wird Leutzsch dieses Jahr 730 Jahre alt.

In diesem Jahr wird das Bühnenprogramm von der Band „Wild Flowers“ bestritten, die das Publikum in mehreren Blöcken musikalisch unterhalten werden. Neben Musik, gibt es auch andere Kultureinlagen zu erleben. Das Impro-Theater „VierVolt“ stellt von 15:00 bis 15:30 Uhr eine improvisierte Show mit Zuschauerbeteiligung auf die Beine. Eine Stunde später, um 16:30 Uhr, zeigen die Akteure des Seniorenkabaretts „Leutzscher und Lindenauer Nichtmehr-junge“ Auszüge aus dem aktuellen Programm. Wer sich für die Arbeit des Seniorenkabaretts interessiert hat am Kuchenstand des Kabaretts auch die Möglichkeit seine Fragen loszuwerden und seinen Hunger zu stillen.

Für Getränke und Essen ist auf dem Fest gesorgt. Wie in den Vorjahren übernehmen die „Weinberggärten“ die kulinarische Versorgung. Neben Akteuren aus dem Stadtteil, sind in diesem Jahr auch die Autodidaktische Initiative aus Alt-Lindenau und das Kindermuseum UNIKATUM aus Plagwitz mit dabei.

Im Anschluss an das Stadtteilfest, findet ab 18:00 Uhr die sechste Auflage des Musikfestivals "Leutzsch rockt!" statt. Alle weiteren Informationen zum Festival gibt es hier: https://www.facebook.com/Leutzsch.rockt
 Leutzsch bekommt ein 2. Atelierhaus
Das Haus in der Franz-Flemming-Straße 15 wird ein Atelierhaus. / Foto: Enrico Engelhardt Der Verein HausHalten e. V. ist weiter in Leutzsch aktiv und widmet sich im Stadtteil der Bewahrung von Industriearchitektur.

Unweit des ersten Atelierhauses - der ehemaligen Dietzold-Fabrik - in der Franz-Flemming-Straße 9, wo am Wochenende ein internationales Kunstprojekt residierte, wird auch das zweite Atelierhaus zu finden sein.

In der Franz-Flemming-Straße 15 kündet das Baugerüst am Haus schon von Veränderung. Bereits Ende September sollen die ersten Atelierbereiche fertiggestellt und bezugsfertig sein. Die hellen Ateliereinheiten sollen zudem mit moderner Heizung und überarbeiteten Kastenfenstern ausgestattet werden. Für eine künstlerische Nutzung bieten die Atelierräume mit eigenen Bädern und Teeküchen geradezu ideale Voraussetzungen, bei geringer Miete.

Wer sich für das neue Atelierhaus interessiert und die Räumlichkeiten kennenlernen will, kann sich an den HausHalten e. V. über die folgende Internetseite wenden:http://www.haushalten.org/
 „If Paradise is Half as Nice #5“ lädt in Leutzsch bis Sonntag zur Besichtigung ein
Beim Besuch lohnt es sich auch hinter die Fabrik zu schauen / Foto: Enrico Engelhardt Pim Palsgraaf, Daan Botlek, Willem Besselink, Regina Kelaita, Onno Poiesz und Jordy Walker – Namen, die in Leutzsch erst einmal noch recht unbekannt sind. Dabei sind die Namensträger seit dem 10. August 2015 schon im Leipziger Stadtteil aktiv und drücken einem alten Industriegebäude ihren künstlerischen Stempel auf.

Am Donnerstag, den 03. 09. 2015, wurde offiziell Eröffnung gefeiert. Nun haben nun auch die Leutzscherinnen und Leutzscher sowie alle anderen Interessierten, die Möglichkeit sich ein Bild vom Kunstprojekt „If Paradise is Half as Nice #5“ zu machen, das in der ehemaligen Dietzold-Fabrik in der Franz-Flemming-Straße 9 stattfindet. Geöffnet ist vom 04. bis 06. 09. 2015, jeweils von 13:00 bis 20:00 Uhr. Führungen über das Gelände und durch die ehemalige Metallwarenfabrik des Unternehmers J. Arthur Dietzold (später wurden dort auch Elektroschaltgeräte hergestellt, zu DDR-Zeiten Maissaatgut), bietet das Künstlerkollektiv an den Tagen um 13:00, 15:00, 17:00 und 19:00 Uhr an. Der Eintritt ist frei. Das Betreten des Geländes erfolgt auf eigene Gefahr.

Wie die Zahl im Titel andeutet, ist die Künstlergruppe mit TeilnehmerInnen aus Berlin und Rotterdam schon zum fünften Mal beisammen. Ausgangspunkt für ihre sowohl in den Niederlanden als auch in Deutschland umgesetzten Projekte, sind alte Industriebauten.

Für einen Monat lässt sich das Künstlerkollektiv auf die Erfahrung ein, vor Ort zu wohnen und täglich mit dem Raum und dem Material zu arbeiten. Dabei lassen sich die KünstlerInnen vom Gebäude selbst, seiner Geschichte, seiner Rolle in der Stadt und der Industrie inspirieren.

In Leutzsch haben die KünstlerInnen in dem durch einen Dachstuhlbrand im Jahr 2010 stark beschädigten Werksgebäude, einen spannenden und facettenreichen Raum gefunden, der in den hohen Hallen, des genutzten Erd- und erstem Obergeschosses noch den Atem der Vergangenheit bewahrt hat. Emil Franz Hänsel, einer der bedeutendsten Leipziger Architekten seiner Zeit hat, hat das Dietzold-Werk zwischen 1905 und 19010 entworfen. Im 20. Jahrhundert bildete es einen Schwerpunkt Leutzscher Industriegeschichte. Derzeit wird das Gebäude vom HausHalten e. V. als „Atelierhaus“ verwaltet.

„If Paradise is Half as Nice #5“ arbeitet mit der räumlichen Struktur des Gebäudes. Der Zugang zum Gebäude wurde durch eine Geräuschkulisse des Soundkünstlers Aantigen gestaltet, die dem Ort etwas Geheimnisvolles, angelehnt an die Atmosphäre eines Gruselfilms, verleiht. Daan Botlek lässt Gespenster oder auch Schatten der Vergangenheit, als Papierfiguren durch den Hof laufen. Eine in silberne Alufolie eingepackte Mauer, die Onno Poiesz gestaltet hat, verweist vielleicht auf die glänzenden Zeiten von damals, aber auch auf den Niedergang. Denn Löcher und Abbruchstellen wurden ebenfalls mit eingepackt, ohne sie zu kaschieren.

Im Halleninneren sind Video-, Objekt- und bildende Kunst zu erleben. Hinzu kommen abenteuerliche große Konstruktionen, die sich über die fehlende Zwischendecke bis hoch zur nächsten Etage erstrecken. Willem Besselinks Holzkonstruktion scheint dabei einem imaginären oder früher wirklich einmal bestandenen Leitungsverlauf nachempfunden zu sein. Beeindruckend ist die nur an dünnen Fäden aufgehängt und daher fast schwebende Installation auf jeden Fall.

Im Obergeschoss gibt es außerdem noch eine Ausstellung zu den vier Vorgängerprojekten, von denen ebenfalls zwei in Leipzig stattfanden, in der ehemaligen Heeres-Bäckerei Leipzig-Möckern sowie in der ehemaligen Getreidemühle an der Essener Straße in Leipzig-Mockau.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung konnten die BesucherInnen auch zwei Performances erleben, die beide den Menschen als Subjekt im Verhältnis zum Raum stellten. Bei ersterer wurde Toine Klaassen in ein menschlichen Kunstobjekt verwandelt, das erst von anderen Menschen in einem rituellen Akt mit Blättern behangen wurde und sich danach entblätterte.

Die zweite Performance führte Klaassen zusammen mit der Tänzerin Janne Eraker durch. Beide belebten mit ihrem Körper in Verbindung mit verschiedenen Materialien wie Glas, Stein und Styropor den Raum. Sie erzeugten durch rhythmische Bewegungen eine Erinnerung an die Arbeitsatmosphäre, die früher in diesem Raum geherrscht haben könnte. Zwischen Hast und Ruhe bewegten sich ihre Körper anschließend aufeinander zu und wieder weg, so entstand eine Art Jagd nach dem jeweiligen Anderen. Die intensive Tanzperformance wurde vom Publikum mit viel Beifall bedacht.

Im Anschluss, saßen die BesucherInnen draußen beim Lagerfeuer zusammen oder holten sich eine Bratwurst mit Sauerkraut, um damit das so genannte „Sauerkrautfunding“ für das nächste Projekt zu unterstützen.

Wer mehr über das Kunstprojekt erfahren will, dem sei der Vortrag „If Paradise Is Half As Nice 1 bis 5, und weiter … Zur Geschichte eines Kunstprojekts“ von Kunsthistoriker Dr. Guus Vreeburg, am 05. 09. 2015, um 18:00 Uhr, im Atelierhaus „Dietzoldfabrik“ empfohlen.

Das Kunstprojekt in Leutzsch ist eines von vielen der dritten „Tage der Industriekultur“, die vom Verein für Industriekultur Leipzig e. V., vom 3. bis 6. September 2015 durchgeführt werden.
 D A S   A L L E R N E U S T E
12 07 2012 Das neue Tüpfelhausen-Büro in Leutzsch / Foto: Enrico Engelhardt Tüpfelhausen - Das Familienportal e. V. eröffnet Büro in der Georg-Schwarz-Straße 116
Der Sprung aus der virtuellen in die richtige Welt ist geglückt für den Verein Tüpfelhausen. Gelandet sind Christoph und Katrin mit ihrem Familienportal in der Georg-Schwarz-Straße 116. In dem geräumigen, hellen Laden in Leipzig-Leutzsch haben sie si...

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Nachricht vom 12.07.2012. Autor: Enrico Engelhardt, Mitglied BVL
 H E U T I G E   V E R A N S T A L T U N G E N
09 09 2015 Mal- und Zeichenzirkel
09.09.2015, 16.00-18.00 Uhr


Donnerstag, 09.07.2015, 16.00-18.00 Uhr Mal- und Zeichenzirkel mit Bühnenbildnerin Carola Pabst. Kosten: 2 Euro, Materialien sind selbst mitzubringen.

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Inserat vom 10.12.2014

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